IAW e.V. Industrie- und Automobilregion Westsachsen
Lessingstr. 4, 08058 Zwickau
Geschäftsführerin: Heidrun Kube

Telefon: +49 375 541710
Telefax: +49 375 541713

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Satzung

Satzung des Vereins IAW e.V.
„Industrie- und Automobilregion Westsachsen“

mit Stand vom 12.12.2007

§ 1
Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen IAW e. V. „Industrie- und Automobilregion Westsachsen“. Er ist in das Vereinsregister eingetragen worden.
  2. Der Sitz des Vereins ist Zwickau.
  3. Gerichtsstand des Vereins ist Zwickau.

§ 2
Zweck

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft, Forschung, Ausbildung und Innovation, vorrangig für mittelständische Unternehmen. Dazu arbeitet der Verein mit Unternehmen und deren Verbänden, den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, den Gebietskörperschaften sowie den Trägern von kulturellen, sozialen und arbeitsmarktlichen Belangen zusammen, um die theoretischen und praktischen Kompetenzen der Region für die Schaffung innovativer Entwicklungs- und Produktstrategien zusammenzuführen.
  2. Der Verein erfüllt seine Aufgaben freiwillig. Dritte können aus der Satzung keine Ansprüche gegen den Verein ableiten.

§ 3
Mittel des Vereins

Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch

  1. Mitgliedsbeiträge
  2. Geld- und Sachspenden
  3. öffentliche Leistungen und Zuschüsse
  4. sonstige Zuwendungen
  5. Leihgaben

§ 4
Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der § 51 ff. der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person oder kein Unternehmen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5
Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung des Vereins im Vereinsregister und endet am 31. Dezember 2001.

§ 6
Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat oder jede juristische Person werden.
  2. Die Aufnahme erfolgt auf Grundlage eines schriftlichen Antrages. Dieser ist an den Vorstand des Vereins zu richten. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand abschließend. Eine Ablehnung eines Antrages ist nicht zu begründen.
  3. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch eine von der Mitgliederversammlung beschlossene Beitragsordnung festgelegt. Über Ausnahmeregelungen / Sonderregelungen entscheidet der Vorstand.
  4. Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten. Sie sind insbesondere verpflichtet, den Vereinszweck in der Öffentlichkeit zu befördern.

§ 7
Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt oder durch Ausschluss oder Tod eines Mitglieds bei juristischen Personen außerdem durch Auflösung oder Insolvenz.
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes.
  3. Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es den Zielen des Vereins entgegengearbeitet oder die Arbeit des Vorstandes in einer gegen Treu und Glauben verstoßenen Weise stört und sich sonst vereinsschädlich verhält.
  4. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von vierzehn Tagen Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.
  5. Gegen den Ausschluss ist Berufung zu nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zulässig. Im Übrigen gilt § 6 Abs. (2) dieser Satzung sinngemäß.

§ 8
Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind
    a) die Mitgliederversammlung
    b) der Vorstand
  2. Der Verein bestellt einen Beirat. Die Mitglieder des Beirates werden durch den Vorstand berufen. Die Aufgaben des Beirates, Anzahl seiner Mitglieder sowie alle internen Verfahrensfragen regelt die Geschäftsordnung des Beirates, die durch den Vorstand zu beschließen ist.

§ 9
Mitgliederversammlung und Beschlüsse der Mitgliederversammlung

  1. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:
    1. die Wahl des Vorstandes
    2. die Wahl der Rechnungsprüfer
    3. die Entlastung der Organe
    4. die Änderung der Satzung
    5. die Auflösung des Vereins
    6. die Entgegennahme des Geschäftsberichtes
    7. die Bestätigung des Budgets und Festlegung der Mitgliedsbeiträg

  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr einberufen oder wenn ein Fünftel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Abgabe des Zwecks verlangt. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung unter Angaben der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.
  3. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Bestimmt die Mitgliederversammlung nichts anderes, ist dies der Vorsitzende. Die Beschlüsse werden in einem Protokoll festgehalten und vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.
  4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich. Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme. Es kann sich durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die Vertretung ist dem Vorstand spätestens bis zum Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich anzuzeigen.
  5. Der Vorstand kann auf schriftlichem Weg Beschlüsse außerhalb der Mitgliederversammlung herbeiführen. Ein schriftlicher Beschluss ist mit der satzungsgemäßen Mehrheit wirksam, wenn kein Mitglied dem schriftlichen Verfahren binnen 14 Tagen schriftlich widerspricht.
  6. Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht oder vom zuständigen Finanzamt gefordert werden, können vom Vorstand beschlossen werden.

§ 10
Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus bis zu sieben Mitgliedern. Er bestimmt die Grundsätze der Vereinspolitik.
  2. Der Vorstand wird für drei Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl eines anderen Vorstandes im Amt. Die Wahl des Vorstandes erfolgt im Block. Die Festlegung der Funktionen innerhalb des Vorstandes wie z.B. Vor-sitzender, stellvertretender Vorsitzender oder Schatzmeister erfolgt nach der Blockwahl in einer konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstandes.
  3. Der Vorstand kann eine/einen Geschäftsführer/-in berufen, die/der jedoch nicht zum Vorstand, sondern nur zum Vorstand im Sinne des § 26 BGB gehört.
  4. Gesetzliche Vertreter des Vereins (= Vorstand im Sinne des § 26 BGB) sind:
    - die/der Vorsitzende
    - die/der Geschäftsführer/-in (sofern eine/ein Geschäftsführer/-in bestellt ist).
    Diese sind allein vertretungsberechtigt.
  5. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstandsmitglieder in der Vorstandssitzung anwesend sind.
  7. In eiligen Fällen kann der Vorsitzende, im Fall seiner Verhinderung sein Stellvertreter, ohne Abhaltung einer Sitzung Beschlüsse auf schriftlichem, fernmündlichem Weg oder unter Benutzung moderner Kommunikationsmittel (wie Fax, e-Mail) herbeiführen, sofern kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren unverzüglich widerspricht.
  8. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der verbleibende Vorstand berechtigt, den Vorstand durch Wahl des fehlenden Vorstandsmitgliedes bis zum Ende der Amtszeit zu vervollständigen.

§ 11
Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit der in § 9 festgelegten Stimmenmehrheit erfolgen.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Technische Universität Chemnitz, das Institut für Betriebswissenschaften und Fabrikplanung (IBF), die dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke und Aufgaben im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat. Hiervon ausgeschlossen sind Leihgaben, die an den Verleiher zurückgegeben werden.

§ 12
Sonstige Vorschriften

  1. Sollten Vorschriften dieser Satzung rechtsunwirksam oder undurchführbar sein, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der Vorschriften im Übrigen. An ihre Stelle tritt eine rechtsunwirksame und durchführbare Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der rechtsunwirksamen oder undurchführbaren Regelung am nächsten kommt.
  2. Diese Satzung tritt in der vorliegenden Fassung am 12.12.2007 in Kraft.

Quelle: http://iaw-2010.de/Satzung